Fukushima 4 Jahre, Tschernobyl 29 Jahre

Ausschnitt aus der IPPNW-Anzeige

Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) hat in der Süddeutschen Zeitung wieder eine ganzseitige Anzeige aufgegeben.
Auch ich habe mich an den Kosten dafür beteiligt, da mir das Anliegen sehr am Herzen liegt.
Jahrzehntelang machten die Stromkonzerne riesige Gewinne mit dem Betrieb ihrer Atomkraftwerke. Dann kamen die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima und der Ausstiegsbeschluss in Deutschland. Für die Stilllegung der Atomkraftwerke und die Atommüll-„Entsorgung“ müssen die Atomkonzerne mit ihren Rückstellungen finanziell aufkommen. Eigentlich.

Wohin der Wind unsere Gedanken verweht - übers Meer

Tanks für verstrahltes Wasser auf dem Gelände von Fukushima (Bild TEPCO)

Erinnern – um die Zukunft zu gestalten

Vier Jahre Super-GAU in Japan – und die Heimat Hunderttausender ist noch immer verstrahlt, tonnenweise stehen schwarze Säcke mit kontaminierter Erde rund um das AKW, täglich werden Meerwasser und Luft mit neuer Radioaktivität belastet. Wie in Tschernobyl erkranken auch in Japan von Jahr zu Jahr mehr und mehr Kinder und Jugendliche an Schilddrüsenkrebs (Quelle IPPNW).
Am 11. März vor vier Jahren  hat sich die Fukushimakatastrophe zugetragen. 

TTIP – Ihre Haltung dazu ist wichtig und entscheidend

Demonstartion gegen Tierfabriken, TTIP und Gentechnik

TTIP steht für „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“. Es ist ein Handelsabkommen, das die Europäische Kommission im Auftrag der Mitgliedsländer seit 2013 mit den USA verhandelt. Also hat auch die Bundeskanzlerin über die Köpfe des Parlaments hinweg diesem Auftrag zugestimmt.
(Lesen Sie auch den nebenstehenden Blog-Beitrag zu TISA!)

Viel hilft nicht viel – im Gegenteil

Blumenstadt Mössingen, die auf vielen öffentlichen Flächen und Straßenrändern Blühstreifen angelegt hat

Ein Plädoyer für Blühstreifen in der Landschaft

Unsere Kulturlandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Die Nutzung unserer Umwelt ist in jeder Hinsicht intensiver geworden. So ist die Landschaft mittlerweile fast blütenlos. Wildkräuter und Wildblumen werden bekämpft und sind nur noch selten zu finden.  Die Landwirte spritzen und spritzen  - heute Glyphosat (Handelsname Roundup – Entlaubungsmittel, was in Vietnamkrieg eingesetzt wurde und viele Verstümmelungen an Neugeborenen erzielt hat!!) morgen ein anderes „Schädlingsbekämpfungsmittel“.

Erinnern an die Wendejahre ‘89/’90 in Beelitz – ein eindrucksvoller Abend im Tiedemannsaal

Originale Namensschilder des Runden Tisches
Protagonisten der Wende

Am 30. Oktober vor 25 Jahren fand in Beelitz die große öffentliche Einwohnerversammlung im Saal des „Schwarzen Adlers“ statt. Der Saal fasste kaum all die interessierten Beelitzer, die die Gelegenheit nutzten, ihren Ärger über die örtlichen Verhältnisse los zu werden. Berechtigterweise kann man diese Veranstaltung als Beginn der gesellschaftlichen Umgestaltung in Beelitz bezeichnen.

Erste freie Bürgerversammlung – am 30.10. 1989 in der HO-Gaststätte Stadt Beelitz - eine Einladung

Am ersten  Advent 1989 um 12.00 Uhr brennen die Kerzen – eine Menschenkette durch die DDR

Was daraus geworden ist 
Vor 25 Jahren haben sich Engagierte zu Wort gemeldet, weil sie mit den Gegebenheiten nicht mehr zufrieden waren. Sie zeigten  Schwachstellen und Defizite auf, wo sonst nur vertuscht wurde.
Die Unterzeichnenden waren dabei.
Wir rufen die Aktiven von damals und heute auf, sich an die Zeit vom Oktober und November  1989 zu erinnern.  Der Runde Tisch war eine aufregende Zeit – aber damit fing es gar nicht an.

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