Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe,

Don Quichotte von P.P. 1955

könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen  (Pablo Picasso (1881-1973))

Steinkauz-Frühling

Ostern ist vorbei

– und immer noch lodern die Feuer in den Gärten?

Ich hoffe, Sie hatten ein sehr entspanntes Osterfest und gehen gesund in das neue Quartal des Jahres. Osterfeuer sind sehr angesehene Möglichkeiten, trockenes Holz in erlaubten Zeiten und in Gesellschaft zu verbrennen und lodern zu lassen.  Die Betonung liegt auf „trockenes Holz“ und „in erlaubten Zeiten“.  Ostern und jetzt die folgenden Tagen sollen nicht dazu genutzt werden, im Garten wieder mal alles blitzblank zu putzen und alle organischen Reste dann in die Feuerschale zu werfen und anzuzünden.

„7 Jahre Fukushima – 32 Jahre Tschernobyl:

Ausschnitt aus der Anzeige

Nukearbrennstoff aus Deutschland für Pannenreaktoren und US-Atombomben?“ 
Die Anzeige, die 2.153 Beteiligte mit ihrer Unterschrift und ihrer finanziellen Spende ermöglichten, erscheint am 10. März in der Süddeutschen Zeitung. Ich habe mich wie schon seit Jahren an dieser Zeitungsaktion beteiligt. Ich hoffe, dass es doch in die Köpfe aller Menschen gelangt, dass wir zu unserem Leben künstliche Radioaktivität nicht benötigen.  Gerade als Medizinerin kann ich die direkten und indirekten Folgen einer Verstrahlung bewerten.

Damit alles so bleibt für unsere Stadt (unsere EINE ERDE) und deshalb: weiter so?

Quelle: NASA

Wer sich wünscht, dass alles so bleibt wie es ist, der vergisst, dass sich die Welt weiterdreht – und sich die Rahmenbedingungen, mit denen wir groß geworden sind, stündlich ändern. Und deshalb sollten wir alles ändern, um ein Überleben zu sichern.
Wie fühlen Sie sich in dieser Stadt und in diesem Kreis? Wollen Sie, dass alles so bleibt wie es ist und wie es gestaltet und geführt wird?
Was gibt es denn bei uns zu verändern?

Wir schweigen uns zu Tode – Klimawandel interessiert uns nicht.

In der ZEIT führte uns allen  der Artikel „Wir schweigen uns zu Tode“  deutlich vor Augen, wie sich die Politik und Medien wegducken,  wenn insbesondere zu Wahlzeiten das Thema „Klimawandel“ aufgerufen wird. Es wäre zu fern und zu abstrakt, die Wähler würden wegbleiben, das Interesse sei nicht da.  Insbesondere die westliche Welt schläft.

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